Der an diesem Tag weithin mit Schnee bedeckten Welt , erblickte Peter Grübel am eisig kalten 26. Januar 1965 im Schweizer Kanton Glarus das grelle Licht des Lebens. Seine Kinderzeit mit drei Geschwistern war von bedingter Elternliebe und künstlicher Harmonie geprägt. Aber auch vom ständigen Existenzkampf der Eltern .Der Vater verdiente sein Geld als Chauffeur/Metzger, während die Mutter als Tagesmutter und später, nach der Scheidung, als Weberin ein Zusatzeinkommen erwirtschaften musste. Bis zu fünf Tageskinder türkischer sowie italienischer Abstammung ließen keine Ruhe und schon gar nicht Beschaulichkeit aufkommen. Dafür jedoch einen intensiven Blick in andere Kulturen werfen. Kommunikation mit diesen fremden "Geschwistern" war nicht einfach . Doch Farben kennen keine Sprachbarrieren.
Heute geben die Jahreszeiten den Rhythmus in seiner Heimat vor . Selbst das Klima zeigt sich in Glarus unerwartet kontrastreich. Am angrenzenden Walensee kommt es mild mit üppiger, fast südländischer Flora daher, um nur wenige Kilometer weiter und höher, eisige Temperaturrekorde auch heute noch aufzustellen. So ein Gebiet bringt außergewöhnliche , bodenständige Menschen hervor.
Peter Grübel zeichnete und malte schon als Kind, wann immer sich die Gelegenheit bot. Bis sich aus der ersichtlichen Berufung der ausgeübte Beruf ergab. Ein langer und holpriger Weg,..
Nach seiner Lehre zum Maler, sich ganz dem Gefühl der Farben verschrieben, begann er seine Träume und Gedanken zu dieser Welt auf Papier und Leinwand festzuhalten.
Ob mit Öl oder in Acryl und seit kurzem auch in der Aquarell Technik malt Peter Grübel alles, was ihn beschäftigt. Stets drängen seine Werke aus persönlichster Tiefe an die Oberfläche , und die Pinsel verewigen das Empfundene auf der Leinwand. So als sprächen die inneren Bilder zu ihm, "komm und male mich..." Damit hält er fest, was er gerne seinen Mitmenschen irgendwann mal zurücklassen möchte.
Und Augen muss man ja auch mal verwöhnen..
VITA: Primarschule Hätzingen Glarus Süd 1971 bis 1981
Dann ein Bauern Lehrjahr bevor es endlich in die Malerei ging.
Berufslehre zum Maler 1982 bis 1985
Zusatzlehre zum Dekorateur 1988-1991.
Nebenberufliche Ausbildung zum Hundeführer für Schutzhunde 1991 bis 1993.
Weiterbildende Kurse im Malen:
2010 Anstrichstoffe in und an der Architektur./2016 Betonkosmetik und 2017 / sowie Bemalen verschiedener
Oberflächenmaterialien.
Dazu Zitat des Künstlers selbst :Seit Abschluss der Malerlehre 1985 male ich. Auf vielseitigen Baustellen mit steigenden Positionen habe ich über 40 Jahre
Farbenerfahrung. Darunter auch als Selbstständiger Bau- und Auftragsmaler, bis heute. Der Liebe zum freien und kreativen Malen widme ich meine
ganze Freizeit, soweit machbar. Dabei entstehen geometrische Symmetrien wie auch Halb Akte oder poppige Surreale Bilder. Auch mal gesellschaftskritische
Themen. Alles verarbeite ich gerne in Ölfarben, Acryl oder Aquarell. Meine Innere Stimme drängt mich an die Staffelei und lässt dabei die Pinsel , quasi von selbst, durch das dabei
entstehende Werk gleiten.
Ausstellungen: "Kunsthaus Glarus" und "Galerie Jaona Dürig" , Glarus.
Ausstellungen im "Kaffee Kreyenbühl" in Meggen und Luzern .
Ausstellungen im "Café Kreyenbühl":
in Meggen: vom 27. Sept. 2024 bis zum 27. Nov. 2024
CH - 6045 Meggen, Hauptstrasse 49
in der Filiale Wesemlin vom 11. November 2024 bis zum 13. Januar 2025, CH-6006 Luzern, Abendweg 46
im Hauptgeschäft Luzern vom 5. März 2025 bis 6. Mai 2025, CH - 6000 Luzern 15, Würzenbachstrasse 23
Gerne nehmen wir noch Termine an.
Peter Grübels Schwester Alice avancierte zur Schriftstellerin und veröffentlichte bisher zwei Bücher, deren unterschiedliche Geschichten eng mit ihrem Leben verknüpft sind: "Hakuna Matata für Anfänger" und "Die unsichtbaren Opfer". Beide Bücher sind via mail hier bestellbar.